Es gibt nur einen Ausweg …

Nicht umsonst verkündeten die legendären Wenzel/Mensching in „Letztes aus der DaDaR“, dass es nur einen Ausweg aus der professionellen, bornierten, käuflichen Kunst gäbe: „Es ist – DAS LAIENTHEATER!“ So fand sich in den späten Achtzigern im schönen Hoywoy im Umkreis von Gundi und den Feuersteinen das Kleinkunstkollektiv DIE ZEUGEN MITROPA zusammen. Um fortan die Welt mit Aktionskunst, Performances und skurrilem Pseudotheater zu beglücken. Nachdem wir alles, was wir von Konstanty Ildefons Gałczyński („Die Grüne Gans“) finden konnten, gespielt hatten, blieb mir nichts weiter übrig, als selbst Bühnentexte zu schreiben –  in guter alter Feuerstein-Tradition für Kinder.

In der Wendezeit schafften es ein paar der Stücke, inszeniert u.a. von Lutz Hillmann mit Schauspieler/innen des Deutsch-Sorbischen Volkstheaters Bautzen, auf die Bühne der heutigen Lausitzhalle. Die frühen Werke sind verschollen, erste Überlieferungen gibt es von der „Gummibärenbande“ und dem „Land der tausend Wünsche“ – wie weitere Stücke inszeniert vom unvergessenen und strengen Siegfried Uhlenbrock („Liederspielplatz“). Seither gibt es jährlich ein Märchen, zu dem ich mit meinem alten Kompagnon Torsten Hauser nunmehr noch die Lieder beisteuere. Nach Kürzung aller Subventionen für Kindertheater mit einfachsten Mitteln. Eben Laientheater.
Denn: Es gibt nur einen Ausweg

Komposition, Arrangement, Einspiel: Torsten Hauser
eine Produktion der Lausitzhalle Hoyerswerda GmbH